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Bitcoin erholt sich nach geopolitischer Panik: Iran-Angriffe

Nach einem rasanten Absturz infolge von US-Israel-Luftschlägen in Iran hat Bitcoin den Großteil seiner Verluste wieder aufgeholt. Der Markt zeigt sich erstaunlich resilient.

Datum

1. März 2026

Bitcoin erholt sich nach geopolitischer Panik: Iran-Angriffe

Key Takeaways:

  • Der Bitcoin-Kurs stürzte nach US-Israel-Luftschlägen in Iran innerhalb einer Stunde von 65.572 auf 63.176 US-Dollar ab.
  • Die führende Kryptowährung hat den Großteil der Verluste bereits wieder aufgeholt und notiert bei rund 65.051 US-Dollar.
  • Liquidierungen im Krypto-Markt erreichten über Nacht fast 500 Millionen US-Dollar, angeführt von Bitcoin- und Ethereum-Longs.
  • Prognosemärkte sehen die Wahrscheinlichkeit für einen Sturz des iranischen Regimes vor Oktober auf über 50% gestiegen.

Bitcoin zeigt schnelle Erholung nach geopolitischem Schock

Der Preis von Bitcoin erlebte in der Nacht zu Freitag einen rasanten Sturzflug. Auslöser waren die Nachrichten über gemeinsame "große Kampfoperationen" der USA und Israels im Iran. Die Angriffe zielten auf militärische Ziele und sollten laut offiziellen Angaben das Atom- und Raketenprogramm des Landes beenden sowie Schlüsselpersonal ausschalten.

Innerhalb von etwa einer Stunde fiel Bitcoin von einem Kurs von 65.572 US-Dollar auf 63.176 US-Dollar. Doch die Reaktion des Marktes war bemerkenswert: In den Stunden seit den Angriffen hat die führende Kryptowährung den größten Teil dieses Bodens wieder gutgemacht.

Zum Zeitpunkt der Berichterstattung notiert Bitcoin bei 65.051 US-Dollar (CoinGecko). Das entspricht einem täglichen Verlust von etwa 0,8% und einem wöchentlichen Rückgang von 5,2%.

Altcoins folgen dem Muster, Liquidierungen steigen

Die Reaktion war kein isoliertes Bitcoin-Phänomen. Auch große Altcoins wie Ethereum, XRP und Solana stürzten nach den nächtlichen Angriffen scharf ab. Ähnlich wie Bitcoin haben sie den größten Teil der Verluste jedoch wieder aufgeholt und zeigen tägliche Verluste von jeweils weniger als 2%.

Die plötzliche Volatilität führte zu einem massiven Anstieg von Liquidierungen. Daten von CoinGlass zeigen, dass in den letzten 24 Stunden Positionen im Wert von etwa 490 Millionen US-Dollar glattgestellt wurden.

  • Angeführt wurden die Liquidierungen von Bitcoin- und Ethereum-Long-Positionen.
  • Bitcoin-Positionen machen dabei 196 Millionen US-Dollar der Liquidierungen aus.
  • Ethereum folgt mit 132 Millionen US-Dollar.

Historische Parallelen und aktuelle Eskalation

Die Auswirkungen geopolitischer Unruhen auf Kryptopreise sind historisch belegt. Ein prominentes Beispiel war der scharfe Einbruch von Bitcoin und anderen Vermögenswerten nach der russischen Invasion in der Ukraine im Jahr 2022.

Die aktuelle Situation eskaliert weiter. Als Reaktion auf die nächtlichen Angriffe startete der Iran Vergeltungsschläge gegen US-Militäreinrichtungen im gesamten Nahen Osten. Nachrichtenagenturen berichten von massiven zivilen Opfern im Iran, darunter angeblich 85 Tote nach einem Angriff auf eine Mädchenschule in der Provinz Minah.

Prognosemärkte sehen Regimewechsel als wahrscheinlich

Die Unsicherheit spiegelt sich auch in Prognosemärkten wider. Auf Myriad, einem von Decrypts Muttergesellschaft Dastan betriebenen Vorhersagemarkt, glauben Nutzer zunehmend, dass das iranische Regime vor Oktober zusammenbrechen wird.

Die aktuell eingepreiste Wahrscheinlichkeit dafür liegt bei 51%. Diese Quote ist allein in den letzten 24 Stunden um 20% gestiegen – ein deutliches Signal, wie sich die Erwartungen der Marktteilnehmer durch die jüngsten Ereignisse verschoben haben.

Die schnelle Erholung von Bitcoin nach dem initialen Schock deutet auf eine gewisse Resilienz des Marktes hin, auch wenn die zugrundeliegende geopolitische Lage äußerst fragil bleibt.

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