XRP-Kurs korrigiert nach gescheitertem Anlauf auf 1,40 US-Dollar
Der Ripple-Token konsolidiert nach einem Rücksetzer. Die nächste Richtungsentscheidung hängt von der Verteidigung des Supports bei 1,30 US-Dollar ab.
Veröffentlicht
10. April 2026

Nach einem kräftigen Anstieg ist der XRP-Kurs bei rund 1,40 US-Dollar auf deutlichen Widerstand gestoßen. Der Token von Ripple korrigiert derzeit und notiert unterhalb der 100-Stunden-Durchschnittslinie. Die nächste größere Bewegung hängt von der Verteidigung eines kritischen Unterstützungsbereichs ab.
Konsolidierung nach gescheitertem Ausbruch
XRP hatte zuvor wie der breitere Kryptomarkt an Schwung gewonnen und die Marke von 1,35 US-Dollar deutlich überwunden. Bei einem Hoch bei 1,3963 US-Dollar drehte die Stimmung jedoch. Der Kurs fiel zurück unter 1,35 US-Dollar und testete damit mehr als 50 Prozent des vorherigen Aufwärtsschlags. Aktuell bildet sich auf dem Stundenchart eine kurzfristig bearische Trendlinie mit Widerstand bei etwa 1,3550 US-Dollar.
Technische Schlüsselzonen im Blick
Für die Bullen ist ein Wiedereinstieg in den Aufwärtstrend an eine Überwindung dieser Trendlinie und des Widerstands bei 1,3650 US-Dollar geknüpft. Gelingt dies, könnten die Preisziele bei 1,3880 und erneut bei 1,40 US-Dollar liegen. Ein entscheidender Widerstand darüber liegt bei 1,4250 US-Dollar.
Die größere Gefahr geht von einer anhaltenden Schwäche aus. Fällt der Kurs unter das aktuelle Konsolidierungsniveau, ist die erste wichtige Unterstützung bei 1,3180 US-Dollar zu beachten. Dies entspricht dem 76,4-Prozent-Fibonacci-Retracement der letzten Aufwärtsbewegung. Ein Verlust dieser Zone könnte den Weg zu weiteren Tests bei 1,2880 und schließlich 1,25 US-Dollar ebnen.
Indikatoren signalisieren kurzfristige Schwäche
Die technischen Oszillatoren auf dem Stundenchart unterstützen das Bild einer Konsolidierung. Der MACD befindet sich in der bearischen Zone und gewinnt an Pace. Der Relative Strength Index (RSI) hat die neutrale 50-Linie nach unten gekreuzt, was auf nachlassenden Kaufdruck hindeutet.
Für Anleger im DACH-Raum bleibt bei solchen kurzfristigen Schwankungen die steuerliche Perspektive relevant. Spekulationsgewinne aus Haltefristen unter einem Jahr sind in Deutschland vollständig zu versteuern. Eine strategische Betrachtung jenseits des Daytradings kann hier steuerliche Vorteile bringen.