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MicroStrategy kauft trotz Bitcoin-Crash weiter: 2.900 BTC

Das Unternehmen von Michael Saylor hat seine Bitcoin-Reserven trotz des anhaltenden Marktabschwungs weiter aufgestockt. Analysten sehen darin eine konsequente Umsetzung der Firmenstrategie.

Datum

27. Januar 2026

MicroStrategy kauft trotz Bitcoin-Crash weiter: 2.900 BTC

Key Takeaways:

  • MicroStrategy hat weitere 2.900 Bitcoin erworben und hält nun über 712.000 BTC.
  • Der Kauf erfolgte trotz eines Preisrückgangs von über 30% seit dem Allzeithoch im Oktober.
  • Analysten sehen darin die konsequente Umsetzung der langfristigen Akkumulationsstrategie des Unternehmens.
  • Die Aktie von MicroStrategy ist seit Juli um etwa 64% gefallen.

MicroStrategy bleibt bei seiner Bitcoin-Strategie

Trotz des anhaltenden Abschwungs am Kryptomarkt hat MicroStrategy seine Bitcoin-Sammelwoche fortgesetzt. Wie Mitgründer Michael Saylor auf X bekannt gab, kaufte das Unternehmen in der vergangenen Woche mehr als 2.900 Bitcoin. Dieser Zug bringt den Gesamtbestand des Unternehmens auf über 712.000 BTC – das entspricht mehr als 3% des gesamten Bitcoin-Angebots.

Der jüngste Kauf folgt auf eine noch größere Transaktion Anfang des Monats, bei der MicroStrategy Bitcoin im Wert von über 2 Milliarden US-Dollar erwarb. Das Unternehmen gilt als Pionier und größter Digital Asset Treasury – eine Unternehmensform, die große Mengen Kryptowährung erwirbt und langfristig hält.

Analysten: „Es ist das Playbook für sie“

Für Marktbeobachter kommt der aggressive Zukauf nicht überraschend. Nathan Schmidt, Analyst bei CFRA Research, kommentiert: „Es überrascht mich nicht, dass sie weiterhin aggressiv [Bitcoin] kaufen. Es ist heutzutage sicherlich ihr Playbook.“

Die Strategie von MicroStrategy basiert auf der Überzeugung, dass Bitcoin langfristig an Wert gewinnen wird. Käufe werden gezielt in Marktabschwungphasen getätigt, um den Durchschnittspreis zu senken.

Der breite Krypto-Markt leidet

Der Kontext für die jüngsten Käufe ist ein schwieriges Marktumfeld:

  • Bitcoin notiert bei etwa 87.000 US-Dollar, ein Rückgang von etwa 31% seit seinem Allzeithoch von rund 126.000 US-Dollar im Oktober.
  • Der Absturz wurde teilweise durch einen Flash-Crash im Herbst verursacht, bei dem Händler Positionen im Wert von über 19 Milliarden US-Dollar verloren.
  • Auch Altcoins sind betroffen: Ethereum ist in den letzten drei Monaten um 30% gefallen, Solana sogar um über 38%.

Externe Faktoren belasten die Branche zusätzlich:

  • Geopolitische Spannungen zwischen den USA und Europa.
  • Das wichtige regulatorische Clarity Act-Gesetz liegt aufgrund von Streitigkeiten innerhalb der Krypto-Industrie auf Eis.

Risiken für das Geschäftsmodell

Der anhaltende Preisverfall hat spürbare Auswirkungen auf MicroStrategy selbst. Die Unternehmensaktie ist seit Juli um etwa 64% auf rund 160 US-Dollar gefallen.

Analyst Schmidt sieht das größte Risiko für MicroStrategy in einem langfristigen Wertverfall von Bitcoin. Seiner Einschätzung nach könnte das Unternehmen einen solchen Dip in den nächsten Jahren aufgrund seiner Liquidität überstehen, aber auf lange Sicht wäre es in Schwierigkeiten.

„Der größte Risikofaktor für MicroStrategy ist ein langfristiger Rückgang des Bitcoin-Werts“, so Schmidt.

Trotz der kurzfristigen Verluste und der marktweiten Unsicherheit signalisiert der jüngste Mega-Kauf, dass MicroStrategy und Michael Saylor unbeirrt an ihrer langfristigen Bitcoin-Überzeugung festhalten. Das Unternehmen setzt weiterhin alles auf eine Karte: die Wertsteigerung des digitalen Goldes.

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