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Krypto als Rettungsanker: Wie eine Mutter finanzielle

In einer schwierigen Scheidung und von traditionellen Banken abgewiesen, fand Karin durch Bitcoin und Ethereum einen Weg zurück in die finanzielle Selbstbestimmung. Ihre Geschichte wird nun von einer Ripple-Organisation verbreitet.

Datum

16. Februar 2026

Krypto als Rettungsanker: Wie eine Mutter finanzielle

Key Takeaways:

  • Eine Frau namens Karin wurde während einer Scheidung von traditionellen Banken abgewiesen ("unbanked").
  • Bitcoin und Ethereum wurden für sie zu einem finanziellen Rettungsanker und Werkzeug der Selbstbestimmung.
  • Sie musste Anwälten und einem Richter beibringen, einen Blockchain-Explorer zu nutzen.
  • Ihre Geschichte wird von der Ripple-geförderten National Cryptocurrency Association (NCA) aufgegriffen, um den praktischen Nutzen von Krypto zu zeigen.

Vom Bargeld-Bündel zur Blockchain: Eine persönliche Krypto-Geschichte

Es begann mit einem Bündel Bargeld in einer Bankfiliale in Fort Worth, Texas. Karin, eine Mutter von vier Kindern, versuchte, ihre Hypothek zu bezahlen und eine Zwangsvollstreckung abzuwenden. Doch die Bank wies sie ab. Sie war nicht als Kontoinhaberin eingetragen – ein Zustand, der über ein Jahrzehnt andauerte – und die Geldwäschegesetze machten eine große Bareinzahlung unmöglich.

„Ich war unbanked, was irgendwie beängstigend ist, weil ich eine Mittelklasse-Hausfrau in Amerika bin“, sagte sie. „Es ist, als ob man diese unsichtbare Person wäre.“

Während ihre jahrzehntelange Ehe in eine zermürbende Scheidung mündete, wurde Kryptowährung für Karin zum Schlüssel zur finanziellen Unabhängigkeit. Ein Self-Custody-Wallet gab ihr das Gefühl der Ermächtigung, da sie sicher war, dass niemand sonst darauf zugreifen konnte.

Gerichtssaal-Lehrstunde: Die Blockchain als Beweismittel

Der Scheidungsprozess war hart. Das Gericht forderte sie auf, ihre Bitcoin- und Ethereum-Bestände von einer zentralen Börse zu liquidieren, um sie aufzuteilen. Karin weigerte sich und argumentierte, die Mittel seien ihre Lebensader. Schließlich kam es zu einer ungewöhnlichen Lösung:

  • Karin musste ihren eigenen Anwälten, der gegnerischen Partei und dem Richter beibringen, wie man einen Blockchain-Explorer benutzt.
  • Sie konnten so in Echtzeit überprüfen, ob die Gelder bewegt wurden, ohne sie verkaufen zu müssen.
  • Ein Richter genehmigte schließlich sogar, dass sie Gewinne aus dem Krypto-Handel für die Schulgeld ihrer Kinder verwenden durfte.

„Die Tatsache, dass es private Keys gab und nur ich die Keys hatte, gab mir die Fähigkeit, so mutig zu sein und für mich selbst einzustehen“, erklärte Karin.

Krypto als Werkzeug gegen finanzielle Marginalisierung

Karin beschrieb ihre Ehe als von traditionellen Geschlechterrollen geprägt, in denen ihr Ehemann die Finanzen kontrollierte. Als sie ging, waren ihre Kreditkarten maxed out – mit nur 56 Dollar verfügbarem Kredit. Traditionelle, identitätsgebundene Systeme wie Autovermietungen und Hotels lehnten sie ab.

Ihre Lösung? Freunde liehen ihr Geld mit ihren Kreditkarten vor, und Karin zahlte sie direkt in Stablecoins zurück. Sie erkannte, dass Krypto, obwohl männerdominiert, ein vitales Werkzeug für marginalisierte Gruppen sein kann, weil die Technologie nicht nach Geschlecht oder Alter „urteilt“.

„Es ging nicht um all den Reichtum, den man auf Twitter und im TV sieht“, sagte sie. „Es ging buchstäblich um Sicherheit und Stabilität für meine Kinder.“

Breitere Perspektive: Empowerment durch digitale Vermögenswerte

Paul Wong, Director of Special Projects beim Stellar Development Fund (SDF), bestätigt diesen Effekt. Er verweist auf ein Hilfsverteilungssystem in der Ukraine, das SDF mit einer UN-Agentur entwickelte. Digitale Vermögenswerte, die direkt an Frauen ausgezahlt werden, verringern das Risiko, dass das Geld für andere Zwecke abgezweigt wird.

„Dieses Risiko einer physischen Bedrohung ist viel geringer“, so Wong. „Wenn man ein bedingungsloses Grundeinkommen an eine Frau verteilt, geht es nicht auf ein Gemeinschaftskonto, wo ein Mann es historisch gesehen für andere Zwecke als die Familie verwendet hat.“

Von der Hausfrau zur Botschafterin: Die Rolle der NCA

Karins Geschichte wird nun von der National Cryptocurrency Association (NCA) aufgegriffen. Die Non-Profit-Organisation wurde von Ripple gegründet und mit einem 50-Millionen-Dollar-Zuschuss ausgestattet. Ihr Ziel ist es nicht, das „Get-rich-quick“-Narrativ zu bedienen, sondern praktische Anwendungsfälle zu zeigen – von Künstlern bis zu Ranchern.

„Was mir wirklich unter die Haut geht, ist jedes Fachjargon, das nahelegt, dass dies eine Industrie und Technologie nur für Crypto Bros ist“, sagte NCA-Präsident und Ripple-CLO Stu Alderoty.

Für Karin ist die Reise noch nicht zu Ende. Vor über 20 Jahren musste sie sich zwischen Ehe und Jurastudium entscheiden – sie wählte die Ehe. Nach ihren Erfahrungen mit dem Rechtssystem wurde sie nun für ein Jurastudium angenommen und beginnt im Herbst. Ihre persönliche Krypto-Geschichte könnte so eine neue, professionelle Dimension erhalten.

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