Dogecoin verliert entscheidende Zone – Risiko weiterer Verluste
DOGE fällt unter 0,0930 US-Dollar und bricht eine wichtige Trendlinie. Die technische Analyse zeigt klare Widerstände und potenzielle Unterstützungsniveaus.
Veröffentlicht
14. April 2026

Der Kurs von Dogecoin (DOGE) hat die psychologisch wichtige Marke von 0,0930 US-Dollar nach unten verlassen. Damit setzt sich der jüngste Abwärtstrend fort, der den Memecoin auf ein Tief bei etwa 0,0903 US-Dollar gedrückt hat. Die Bewegung spiegelt die allgemeine Schwäche im Kryptomarkt wider, die auch Bitcoin und Ethereum erfasst hat.
Technische Struktur zeigt klare Widerstände
Auf dem Stundenchart des DOGE/USD-Paares wurde eine bullische Trendlinie mit Unterstützung bei 0,0925 US-Dollar durchbrochen. Der Kurs notiert derzeit unterhalb dieses Niveaus und auch unterhalb der 100-stündigen Simple Moving Average (SMA). Dies deutet auf einen kurzfristig bearischen Markt ein.
Ein möglicher Erholungsversuch stößt zunächst auf Widerstand bei 0,0920 US-Dollar. Die erste größere Hürde liegt jedoch bei 0,0925 US-Dollar, was dem 50-Prozent-Retracement des letzten Abwärtsimpulses entspricht. Ein nachhaltiger Ausbruch darüber wäre ein erstes Zeichen für eine Entspannung. Der nächste kritische Widerstand befindet sich bei 0,0930 bis 0,0938 US-Dollar. Erst ein Schlusskurs oberhalb dieser Zone könnte den Weg für einen Test von 0,0950 US-Dollar ebnen.
Unterstützungsniveaus im Fokus
Solange der Preis unter 0,0925 US-Dollar bleibt, überwiegt die Abwärtsgefahr. Die unmittelbare Unterstützung liegt bei 0,0905 US-Dollar, gefolgt von der runden Zahl 0,0900 US-Dollar. Ein Verlust dieser Ebene würde die Tür für einen Test der Hauptunterstützung bei 0,0880 US-Dollar öffnen. Sollte auch diese brechen, könnten weitere Verluste in Richtung 0,0820 US-Dollar oder sogar 0,0800 US-Dollar folgen.
Die technischen Indikatoren untermauern das derzeitige Risikoszenario. Der Hourly MACD gewinnt an Schwung in der bearischen Zone und der RSI (Relative Strength Index) befindet sich unterhalb der 50er-Marke.
Für Anleger im DACH-Raum ist bei solchen kurzfristigen Schwankungen die steuerliche Behandlung relevant: Realisierte Gewinne aus dem Verkauf von Kryptowährungen wie Dogecoin unterliegen der Einkommensteuer, sofern die Haltefrist von einem Jahr nicht überschritten wurde.