Chartanalyse: XRP, Solana und Dogecoin zeigen entscheidende
Technische Indikatoren deuten auf potenzielle Fortsetzung der Erholungsrally hin – doch kritische Unterstützungsniveaus müssen halten.
Veröffentlicht
13. April 2026

Die jüngste Erholung im Kryptomarkt hat bei drei großen Altcoins technische Signale ausgelöst, die Analysten genau beobachten. Ob die Rally weiter an Fahrt gewinnt, hängt nun davon ab, ob einige kritische Chartniveaus standhalten.
XRP: Kapitalationsvolumen und Fibonacci-Level
Auf dem Monatschart zeigt XRP ein sogenanntes Kapitalationsvolumen – oft ein Zeichen für eine mögliche Trendwende. Gleichzeitig fungiert der Supertrend-Indikator weiter als Unterstützung, genau auf Höhe des 0.5 logarithmischen Fibonacci-Retracements. Ein entscheidender Widerstand liegt bei rund 1,37 US-Dollar. Wird dieser Bereich nachhaltig überwunden, könnte der Weg für einen Test der 1,42 bis 1,45 US-Dollar-Marke frei sein. Ein Rückfall unter 1,32 US-Dollar würde das aktuelle Aufwärtsszenario dagegen vorerst entkräften und eine Rückkehr in die vorherige Seitwärtsphase signalisieren.
Solana am unteren Rand des Konsolidierungskanals
Solana bewegt sich derzeit am unteren Rand eines mehrwöchigen Konsolidierungskanals. Der unmittelbare Widerstand liegt bei etwa 96 US-Dollar, während die Unterstützung bei 76,66 US-Dollar verläuft. Laut Analyst Ali Martinez könnten die nächsten 48 Stunden richtungsweisend für den weiteren April-Verlauf sein. Hält der Kurs den Kanalboden, könnte sich ein Doppelboden-Muster bilden. Ein initialer Sprung Richtung 85 US-Dollar, gefolgt von einem Test des 50-Tage-Durchschnitts bei etwa 90 US-Dollar, wäre dann denkbar. Ein Bruch unter die 80-Dollar-Marke würde dagegen das Risiko eines Rückzugs auf etwa 78 US-Dollar erhöhen.
Dogecoin in dreieckiger Konsolidierung
Dogecoin setzt seine Bewegung innerhalb eines sich verengenden Dreiecks fort – ein klassisches Konsolidierungsmuster. Die Spannung steigt, denn ein Ausbruch aus dieser Formation könnte einen impulsiven Move von bis zu 29 Prozent auslösen. Der jüngste Anstieg wurde vor allem durch den breiten Markt, angeführt von Bitcoin, getrieben. Ein technischer Ausbruch über wichtige gleitende Durchschnitte wurde von einem Volumensprung von 118 Prozent begleitet.
Für Anleger im DACH-Raum ist bei solchen technisch getriebenen Bewegungen vor allem die steuerliche Konsequenz im Blick zu behalten. Realisierte Gewinne aus kurzfristigen Spekulationen unterliegen der regulären Einkommensteuer, während die Haltefrist von einem Jahr steuerliche Vorteile bringen kann.