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Bitcoin: Droht ein neuer Todeskreuz-Signal am 27. Februar?

Ein Analyst warnt vor einem bevorstehenden "Death Cross" auf dem 3-Tages-Chart. In der Vergangenheit markierte dieses Signal stets den finalen Abwärtstrend vor einem Boden. Was bedeutet das für den aktuellen Zyklus?

Datum

26. Februar 2026

Bitcoin: Droht ein neuer Todeskreuz-Signal am 27. Februar?

Key Takeaways:

  • Analyst Ali Martinez warnt vor einem nahenden Death Cross auf Bitcoins 3-Tages-Chart.
  • In den letzten drei Zyklen (2014, 2018, 2022) leitete dieses Signal den finalen Abwärtstrend vor dem Marktboden ein.
  • Die Projektion sieht den möglichen Eintritt des Signals am 27. Februar 2025.
  • Parallel rutscht der Realized Profit/Loss Ratio in den Verlustbereich, was historisch auf längere Konsolidierung hindeutet.

Was ist ein "Death Cross" und warum ist es relevant?

Ein Death Cross ist ein klassisches technisches Analysemuster, das von Händlern beobachtet wird. Es tritt auf, wenn der kurzfristige gleitende Durchschnitt (hier der 50-Tage-Durchschnitt) unter den langfristigen Durchschnitt (den 200-Tage-Durchschnitt) fällt. Dies wird allgemein als starkes bärisches Signal interpretiert, das einen längerfristigen Abwärtstrend einleiten kann.

Die Besonderheit in der aktuellen Analyse von Ali Martinez liegt im verwendeten Zeitrahmen: Statt des üblichen Tagescharts betrachtet er den 3-Tages-Chart. Dieser kann langfristigere Trends etwas glätten und möglicherweise aussagekräftigere Signale liefern.

Eine beunruhigende historische Parallele

Martinez weist auf eine bemerkenswerte Regelmäßigkeit in der Bitcoin-Preishistorie hin. Seit 2014 hat sich ein Muster wiederholt:

  • 2014: Nach dem Death Cross folgte ein Kursrückgang von 52,19%, der den Boden des Bärenmarktes markierte.
  • 2018: Das Signal leitete einen Verlust von 50,56% ein, bevor der Markt sich erholte.
  • 2022: Der darauffolgende Drawdown betrug 45,91% und bildete das Tief des Zyklus.

„Seit 2014 hat das Death Cross zwischen dem 50- und 200-Tage-Durchschnitt auf dem 3-Tage-Chart konsequent die letzte Abwärtsbewegung eines Bitcoin-Bärenmarktes angekündigt“, fasst Martinez zusammen.

Die Konsistenz, mit der dieses Signal den finalen und oft tiefsten Abschwung eines Bärenmarktes einläutete, macht es für aktuelle Beobachter so relevant.

Die aktuelle Lage: Der Countdown läuft

Bitcoin hat in den letzten Monaten deutlich an Schwung verloren und kämpft derzeit um die $63.300-Marke. Diese Korrektur hat die beiden gleitenden Durchschnitte auf dem 3-Tages-Chart gefährlich nahe zusammengeführt.

Eine detaillierte Betrachtung der Charts zeigt, dass der 50-Tage-Durchschnitt (rot) steil nach unten zeigt und sich dem 200-Tage-Durchschnitt (blau) von oben nähert. Basierend auf der aktuellen Trajektorie prognostiziert Martinez, dass die entscheidende Kreuzung am 27. Februar 2025 stattfinden könnte.

Die entscheidende Frage für Investoren lautet nun: Wird der aktuelle Zyklus diesem historischen Muster folgen und einen letzten, schmerzhaften Absturz bringen, oder zeigen wir eine Divergenz?

Weitere Warnsignale: Der Markt realisiert Verluste

Die technische Analyse wird durch on-chain-Daten untermauert. Die Analytiker von Glassnode verweisen auf einen weiteren besorgniserregenden Indikator: Den Realized Profit/Loss Ratio.

Dieses Metrik misst das Verhältnis von realisierten Gewinnen zu realisierten Verlusten im Netzwerk. Ein Wert unter 1 bedeutet, dass insgesamt mehr Verluste realisiert werden als Gewinne – ein Zeichen für Verkaufsdruck und pessimistische Stimmung.

Der 90-Tage-Durchschnitt dieses Verhältnisses ist kürzlich in den Verlustbereich gerutscht. Historisch gesehen dauerten solche Phasen, in denen der Markt überwiegend Verluste realisierte, oft mehr als sechs Monate an, bevor neuerlich Liquidität und Kauflust zurückkehrten.

Fazit: Eine kritische Phase für Bitcoin

Die Kombination aus einem drohenden Death Cross und einem negativen Realized Profit/Loss Ratio malt ein vorsichtiges bis bärisches Bild für die kurzfristige Zukunft von Bitcoin.

  • Für langfristige Investoren ("HODLer") könnte ein eventueller finaler Drawdown nach dem Signal eine Einstiegsgelegenheit in der Nähe eines zyklischen Bodens darstellen – wenn die Geschichte sich wiederholt.
  • Kurzfristige Händler sollten auf eine Bestätigung des Signals und eine mögliche Verstärkung des Abwärtstrends achten.

Wie immer in den Kryptomärkten gilt: Die Vergangenheit ist kein garantierter Indikator für die Zukunft. Die Marktdynamik hat sich verändert, mit institutionellen Playern und ETFs im Spiel. Ob der 27. Februar tatsächlich zu einem Wendepunkt wird, bleibt abzuwarten. Wachsame Beobachtung ist jedoch in den kommenden Wochen definitiv angebracht.

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