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Bitcoin: On-Chain-Metrik deutet Trendwende nach Korrektur an

Während der Bitcoin-Kurs um 90.000 US-Dollar konsolidiert, zeigt der STH-SOPR erstmals seit Oktober wieder positive Signale. Analysten sehen darin einen Hoffnungsschimmer für eine Trendumkehr.

Datum

12. Januar 2026

Bitcoin: On-Chain-Metrik deutet Trendwende nach Korrektur an

Key Takeaways:

  • Der Bitcoin-Kurs konsolidiert weiterhin knapp über 90.000 US-Dollar.
  • Die On-Chain-Metrik STH-SOPR ist erstmals seit dem 10. Oktober wieder über die Marke von 1,0 gestiegen.
  • Analysten interpretieren dies als mögliches Signal für eine bevorstehende Trendumkehr nach der Korrektur.
  • Die Marktteilnahme ist jedoch deutlich zurückgegangen, was auf anhaltende Unsicherheit hindeutet.

On-Chain-Signal deutet auf Stimmungswechsel hin

Bitcoin verharrt weiter in seiner Konsolidierungsphase um die 90.000-Dollar-Marke, ohne in den letzten 24 Stunden nennenswerte Bewegungen zu zeigen. Während der Preis stagniert, deutet eine subtile Entwicklung in den On-Chain-Daten auf eine mögliche Veränderung der Markttrends hin.

Im Fokus steht dabei der Short-Term Holder Spent Output Profit Ratio (STH-SOPR). Diese wichtige Metrik misst, ob kurzfristige Bitcoin-Halter ihre Coins derzeit mit Gewinn oder Verlust verkaufen.

Laut dem pseudonymen Analysten CryptoMe hat dieser Indikator kürzlich ein auffälliges Signal gesendet, das auf eine Trendumkehr nach monatelangen Korrekturen hindeuten könnte.

Die Bedeutung der 1,0-Marke

Die Interpretation des STH-SOPR ist relativ klar:

  • Ein Wert unter 1,0 signalisiert, dass Halter ihre BTC mit Verlust verkaufen – typisch für Bärenphasen.
  • Ein Wert über 1,0 zeigt, dass mit Gewinn verkauft wird und deutet auf bullische Stimmung hin.

Seit dem 10. Oktober, dem Beginn der aktuellen Korrekturphase vom Allzeithoch bei 126.100 US-Dollar, lag der STH-SOPR durchgängig unter dieser kritischen Schwelle. Die 1,0-Linie fungierte dabei als Widerstand, was die anhaltende Schwäche des Marktes unterstrich.

Ein erstes Hoffnungszeichen?

In der vergangenen Woche ist der STH-SOPR nun erstmals seit dem 10. Oktober wieder über die Marke von 1,0 gestiegen. In bullischen Märkten dient diese Linie oft als starker Preisfuß, vorausgesetzt, die Käuferseite bleibt dominant.

CryptoMe erklärt, dass diese Entwicklung eine neue Hoffnung auf eine mögliche Trendumkehr darstellt – allerdings nur, wenn die Metrik ihren Kurs über der Schwelle halten kann.

  • Szenario 1 (Bullish): Der STH-SOPR bleibt über 1,0 und bestätigt eine fundamentale Verbesserung der Halterstimmung.
  • Szenario 2 (Bearish): Es handelt sich um einen Fake-Out; der Indikator fällt zurück und würde die bestehende bärische Marktstimmung verstärken.

Aktuelle Marktsituation und äußere Einflüsse

Zum Zeitpunkt der Analyse notiert Bitcoin bei etwa 90.590 US-Dollar, nahezu unverändert zum Vortag. Ein alarmierenderes Signal ist der Einbruch des Handelsvolumens um über 66% auf 13,38 Milliarden US-Dollar. Dies deutet darauf hin, dass die Marktteilnahme in der anhaltenden Konsolidierungsphase deutlich nachlässt.

Die Richtung eines möglichen Ausbruchs wird zudem von makroökonomischen Faktoren beeinflusst:

  • Zinspolitik: Die Wahrscheinlichkeit für einen Zinssenkungsbeschluss des FOMC ist drastisch von 95% auf nur noch 5% gefallen. Ein weiteres Festhalten an den hohen Zinsen könnte eine negative Reaktion des Bitcoin-Marktes auslösen.
  • Regulierung: Positiv stimmen hingegen Fortschritte auf regulatorischer Seite in den USA, wie die für eine Markup-Sitzung vorgesehene Clarity Act. Mehr Klarheit könnte institutionelle und private Investitionen beflügeln.

Der Markt befindet sich in einem empfindlichen Gleichgewicht. Während das On-Chain-Signal einen ersten Funken Hoffnung liefert, müssen sich die Bullen gegen schwindende Volumina und unsichere makroökonomische Aussichten behaupten. Die kommenden Tage werden zeigen, ob der STH-SOPR seinen optimistischen Impuls halten kann.

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