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Bitcoin-ETFs erleben längsten Abfluss seit Februar 2025

Anleger haben in fünf aufeinanderfolgenden Wochen fast 3,8 Milliarden US-Dollar aus US-gelisteten Bitcoin-ETFs abgezogen. Der Trend unterstreicht die anhaltende Risikoaversion institutioneller Investoren.

Datum

24. Februar 2026

Bitcoin-ETFs erleben längsten Abfluss seit Februar 2025

Key Takeaways:

  • US-Bitcoin-ETFs verzeichnen fünf Wochen Abflüsse in Folge – der längste Trend seit Februar 2025.
  • Fast 3,8 Milliarden US-Dollar wurden insgesamt abgezogen.
  • Der BlackRock-Fonds IBIT führt den Abwärtstrend mit Verlusten von 2,13 Milliarden Dollar an.
  • Der Bitcoin-Kurs notiert derzeit deutlich unter 65.000 US-Dollar.

Institutionelle Anleger bleiben auf Distanz

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Anleger haben in den vergangenen fünf Wochen fast 3,8 Milliarden US-Dollar aus US-gelisteten Spot-Bitcoin-ETFs abgezogen. Allein in der letzten Woche verschwanden laut Daten von SoSoValue weitere 316 Millionen Dollar aus den Fonds.

Dieser anhaltende Abfluss markiert die längste Serie von Netto-Abhebungen seit Februar 2025. Der Trend zeigt, dass institutionelle Investoren dem führenden Kryptowert nach wie vor skeptisch gegenüberstehen.

BlackRocks IBIT an der Spitze des Trends

Der Abwärtstrend wird maßgeblich vom größten Fonds im Markt angeführt: BlackRocks IBIT. Der ETF hat in den fünf Wochen der Abflüsse insgesamt 2,13 Milliarden Dollar an Vermögen verloren.

Diese Entwicklung setzt die Risikoaversion fort, die nach dem Kurssturz Anfang Oktober eingesetzt hatte. Damals wurden die Verwundbarkeit des Marktes durch Manipulationen auf Offshore-Börsen wie Binance offensichtlich.

Vergleich mit dem Vorjahr und aktuelle Marktlage

Obwohl die aktuelle Serie von Abflüssen in ihrer Länge mit der aus dem Februar des Vorjahres übereinstimmt, fällt das Ausmaß geringer aus:

  • Aktuell: 3,8 Milliarden Dollar Abfluss über fünf Wochen.
  • Februar 2025: 5 Milliarden Dollar Abfluss über fünf Wochen.

Die damalige Abfluss-Serie leitete eine mehrwöchige Marktschwäche ein, die den Bitcoin-Preis bis auf etwa 75.000 US-Dollar im frühen April fallen ließ. Heute notiert Bitcoin bereits deutlich unter diesem Niveau – zum Zeitpunkt der Berichterstattung knapp unter 65.000 US-Dollar.

Gründe für die anhaltende Vorsicht

Analysten führen die anhaltende Risikoscheu auf mehrere Faktoren zurück:

  • Anhaltende geopolitische Spannungen zwischen den USA und dem Iran.
  • Die Ankündigung neuer globaler Zölle durch Präsident Donald Trump.
  • Technische Faktoren in den Preis-Charts, die auf weitere Korrekturen hindeuten.

Die Kombination aus makroökonomischer Unsicherheit und spezifischen Marktrisiken hält institutionelles Kapital derzeit vom Bitcoin-Markt fern. Ob sich der Trend bald umkehrt, bleibt abzuwarten.

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