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Bitcoin-Crash: Käufer von 2025/26 realisieren 1,5 Mrd. $

On-Chain-Daten zeigen massive Verlustrealisierung durch jüngste Investoren. Die Marktschmerzen ähneln laut Analysten denen des großen Bärenmarktes von 2022.

Datum

11. Februar 2026

Bitcoin-Crash: Käufer von 2025/26 realisieren 1,5 Mrd. $

Key Takeaways:

  • Bitcoin-Käufer der Jahre 2025 und 2026 realisierten im jüngsten Absturz täglich Verluste von rund 1,5 Milliarden US-Dollar.
  • Der Indikator Net Realised Profit/Loss für diese Kohorten stürzte tief ins Negative.
  • Die aktuellen unrealisierten Verluste im Markt erreichen laut Glassnode ein Niveau, das mit dem Bärenmarkt von 2022 vergleichbar ist.
  • Bitcoin notiert zum Zeitpunkt der Analyse bei etwa 69.300 $, ein Minus von über 11 % in der vergangenen Woche.

Massive Verlustrealisierung durch jüngste Investoren

Der jüngste scharfe Rücksetzer im Bitcoin-Kurs hat vor allem eine Gruppe von Investoren hart getroffen: diejenigen, die ihre Coins in den Jahren 2025 und 2026 gekauft haben. Laut einer Analyse des On-Chain-Experten Checkmate realisierten diese beiden Käuferkohorten während des Abstiegs kollektiv Verluste in Höhe von 1,5 Milliarden US-Dollar pro Tag.

Die Grundlage dieser Erkenntnis ist der On-Chain-Indikator Net Realised Profit/Loss (Nettorealisiertes Gewinn/Verlust). Dieser misst den aggregierten Nettowert von Gewinnen oder Verlusten, die durch Transaktionen auf der Blockchain realisiert werden.

„Class of 2025 and 2026 collectively puked out $1.5B/day in losses on the move lower, equivalent to the June 2022 low at $17.6k“, so Checkmate.

Wie der Net Realised Profit/Loss funktioniert

Der Indikator durchsucht für jede verkaufte Münze deren Transaktionshistorie, um den vorherigen Verkaufspreis zu ermitteln:

  • Lag dieser über dem aktuellen Marktpreis, wurde die Münze mit Verlust verkauft.
  • Lag er darunter, wurde ein Gewinn realisiert.

Die Differenz zwischen den Preisen ergibt die Höhe des Gewinns oder Verlusts. Der Net Realised Profit/Loss summiert diese Werte für alle Transaktionen. Ein negativer Wert bedeutet, dass Verlustrealisierungen im Markt dominieren – genau das, was aktuell für die Käufer der letzten anderthalb Jahre beobachtet wird.

Marktschmerzen auf Niveau von 2022

Die Schmerzen im Markt gehen über die realisierten Verluste hinaus. Wie die On-Chain-Analysefirma Glassnode in einer separaten Mitteilung darlegt, haben auch die unrealisierten Verluste ein kritisches Niveau erreicht.

Der Indikator Relative Unrealized Loss, der den unrealisierten Verlust als Prozentsatz der Marktkapitalisierung misst, ist aktuell auf 16 % gestiegen.

  • Glassnode kommentiert: „Current market pain echoes a similar structure seen in early May 2022.“
  • Dies deutet darauf hin, dass die strukturelle Belastung für HODLer derzeit mit den Tiefpunkten des letzten großen Bärenmarktes vergleichbar ist.

Kontext und aktuelle Kurslage

Während die jüngsten Käufer massiv Verluste realisierten, nutzten Investoren aus früheren Jahren den Rücksetzer laut Checkmate überwiegend zur Gewinnmitnahme. Diese Dynamik zeigt eine typische Marktbereinigung, bei der „schwache Hände“ ausgestoppt werden.

Zum Zeitpunkt der Analyse notiert Bitcoin bei rund 69.300 US-Dollar und hat damit in der vergangenen Woche mehr als 11 % an Wert verloren. Die On-Chain-Daten liefern somit die fundamentale Erklärung für die jüngste Volatilität: Ein massiver Ausverkauf durch eine spezifische Gruppe von Investoren, kombiniert mit breiteren marktweiten Schmerzen, die historische Ausmaße annehmen.

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