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Bitcoin: Analyst sieht Oktober 2026 als Startrampe für nächsten

Ein technischer Blick auf mehrjährige Trendlinien und den Stochastic RSI deutet auf einen längeren Bodenbildungsprozess hin. Der aktuelle Ausbruch über 70.000 US-Dollar könnte nur eine Etappe sein.

Datum

7. März 2026

Bitcoin: Analyst sieht Oktober 2026 als Startrampe für nächsten

Key Takeaways:

  • Analyst CrypFlow sieht Bitcoin in einer längeren Bodenbildungsphase, trotz des Ausbruchs über 70.000 US-Dollar.
  • Ein wichtiger technischer Indikator, der Stochastic RSI, deutet darauf hin, dass der Markt noch Zeit braucht – ein Wendepunkt könnte erst im Oktober 2026 kommen.
  • Der Preis testet derzeit eine kritische Konfluenzzone aus einer aufsteigenden Trendlinie und dem alten Widerstandsbereich um 69.000 US-Dollar.

Bitcoin an einem kritischen Knotenpunkt

Bitcoins jüngster Ausbruch über die psychologisch wichtige Marke von 70.000 US-Dollar hat die Debatte neu entfacht: Handelt es sich um den Startschuss für die nächste impulsive Aufwärtsbewegung oder ist dies nur eine weitere Station in einem längeren Bodenbildungsprozess? Der Krypto-Analyst CrypFlow legt auf Basis mehrjähriger Chartmuster eine technische Analyse vor, die Letzteres nahelegt.

Seine These: Bitcoin könnte sich gerade in den frühen Phasen der Formation eines großen Zyklusbodens befinden, wobei der Oktober 2026 als möglicher Startpunkt für den nächsten vollwertigen Bullenmarkt ins Visier genommen wird.

Die Macht der mehrjährigen Trendlinie

Die Analyse auf dem Monatschart zeigt, dass der Bitcoin-Kurs nach wie vor eine aufsteigende Trendlinie respektiert, die bereits die Tiefpunkte der letzten großen Zyklen verbindet.

  • Diese Linie zieht sich von dem Boden 2018 über den Tiefpunkt 2022 und scheint nun auch im Jahr 2026 erneut als Unterstützung zu fungieren.
  • Der aktuelle Preis befindet sich genau auf dieser langfristigen Struktur.

Gleichzeitig testet Bitcoin einen wichtigen horizontalen Bereich: Die alte Widerstandszone um 69.000 US-Dollar aus dem Zyklushoch 2021 wird nun auf ihre Tauglichkeit als neue Unterstützung geprüft. Diese Rollenumkehr ist ein klassisches und starkes technisches Signal.

Wenn Bitcoin es schafft, oberhalb dieser Konfluenzzone aus Trendlinie und altem Widerstand zu bleiben, ohne auf 50.000 US-Dollar zurückzufallen, würde dies die Struktur vom Boden 2022 widerspiegeln.

Der Faktor Zeit: Warum der Markt Geduld braucht

Während alle auf die Preisniveaus schauen, wird der Faktor Zeit oft vernachlässigt. Genau hier, so CrypFlow, liege der Denkfehler vieler Marktteilnehmer in diesem Zyklus. Sein Werkzeug der Wahl ist der Stochastic RSI.

Die historische Betrachtung dieses Momentum-Indikators zeigt ein klares Muster, wie lange er in jedem großen Bärenmarkt unter der Null-Linie verweilt:

  • 2018/2019: Der Stochastic RSI verbrachte etwa 365 Tage unter Null, bevor die nachhaltige Erholung einsetzte.
  • 2022/2023: Das Muster wiederholte sich mit ebenfalls rund einem Jahr unter der Null-Linie.
  • Aktueller Zyklus: Bisher war der Indikator erst etwa 120 Tage unter Null.

Diese Diskrepanz deutet darauf hin, dass der Markt die für echte Zyklusboden typische, mühsame Konsolidierungsarbeit noch nicht abgeschlossen hat.

Szenario: Doppelboden und Start im Oktober 2026

Die Kombination aus Preismustern und Zeitzyklen ergibt ein plausibles Szenario:

Bitcoin könnte in diesem Jahr einen Doppelboden formen, wobei das finale Tief wahrscheinlich um den Oktober 2026 herum liegen könnte. Erst danach würde der nächste große Bullenmarkt richtig Fahrt aufnehmen.

Das bedeutet nicht zwangsläufig einen drastischen Kurssturz in der Zwischenzeit. Es unterstreicht vielmehr die Möglichkeit weiterer Seitwärtsbewegungen und Tests der Unterstützungsbereiche, während der Markt die nötige Zeit für eine solide Fundamentbildung investiert. Für Investoren könnte dies eine Phase der Geduld und des akkumulativen Aufbaus von Positionen bedeuten.

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