Aston Martin F1-Kart mit Coinbase-Werbung: Spaß oder Flop?
Costco verkauft einen elektrischen Go-Kart im Aston Martin F1-Design, der auch für Krypto-Börse Coinbase wirbt. Doch die ersten Kundenbewertungen sind durchwachsen.
Datum
21. Februar 2026

Key Takeaways:
- Costco verkauft einen elektrischen Aston Martin F1-Go-Kart für Kinder ab 599 US-Dollar.
- Das Fahrzeug ist mit Werbung für Team-Sponsoren wie der Kryptobörse Coinbase bedruckt.
- Erste Kundenbewertungen berichten von technischen Mängeln und Ausfällen.
- Als Alternative wird ein günstigerer Benzin-Kart von Coleman empfohlen.
Elektrischer Rennspaß mit Krypto-Werbung
Eltern, die ihren Nachwuchs früh an die Welt des Motorsports und der Finanztechnologie heranführen wollen, haben bei Costco eine ungewöhnliche Option: Einen elektrischen Go-Kart im Design des Aston Martin Formula 1-Teams. Das besondere Detail: Das Fahrzeug ist wie ein echter Rennwagen mit den Logos der Team-Sponsoren beklebt. Neben JCB, Hugo Boss und Aramco prangt dort auch das Logo der Kryptowährungsbörse Coinbase.
Der Kart soll „perfekt für angehende Rennfahrer“ sein, so Costco. Mit einem 36-Volt-Antrieb erreicht er eine Höchstgeschwindigkeit von etwa 19 km/h (12 mph) und ist laut Hersteller für Kinder ab acht Jahren und bis zu einem Gewicht von 50 kg (110 lbs) geeignet. Die Länge ist in vier Stufen verstellbar.
„Mit diesem 599-Dollar-elektrischen F1-Stil-Kart bei Costco kann Ihr Kind herumfahren und für die Sponsoren des Teams werben, und Sie können für das Privileg bezahlen!“
Erste Kundenbewertungen verheißen nichts Gutes
Trotz des coolen Designs scheint der Kart kein Verkaufsschlager zu sein – und die wenigen vorhandenen Bewertungen auf der Costco-Website sind alarmierend. Von nur drei Bewertungen berichten zwei von gravierenden technischen Problemen:
- Eine Bewertung mit vier Sternen kritisiert schlechte Gurte und ein kaum ablesbares Display bei Tageslicht.
- Ein Kunde gab an, dass das Gaspedal nach wenigen Wochen klemmte, was zu einem Unfall führte, und der Kart dann komplett ausfiel.
- Die dritte Bewertung meldete, dass der Kart bereits bei Ankunft defekt war.
Diese Serie von Problemen wirft Fragen nach der Verarbeitungsqualität des als Spielzeug vermarkteten Produkts auf.
Die ironische Note: Vielleicht schneller als das echte Team?
Der Artikel nimmt den Kart und sein Marketing mit einem Augenzwinkern auf. So wird scherzhaft angemerkt, dass der Kart angesichts der aktuellen Leistungskrise des Aston Martin F1-Teams „tatsächlich schneller sein könnte“ als die echten Rennwagen. Als Fahrer-Vorbilder dienen laut Beschreibung entweder der veteranenhafte Fernando Alonso oder „talentiereicher Milliardärs-Nepo-Baby-Fehlsohn Lance Stroll“.
Ernsthafter wird der Rat am Ende: Für echten Kart-Spaß sei man wahrscheinlich besser mit einem klassischen Coleman 100cc Benzin-Kart vom Tractor Supply bedient. Dieser sei günstiger, robuster, schneller (vor allem ohne Drehzahlbegrenzer) und möglicherweise auch für gelegentliche Fahrten der Eltern geeignet.
Fazit: Während die Idee eines Aston Martin F1-Karts mit Coinbase-Branding sicherlich einzigartig ist, scheint die Umsetzung bei diesem Costco-Angebot laut ersten Erfahrungsberichten noch Luft nach oben zu haben. Für junge Motorsport-Fans bleibt der klassische Weg über eine robuste Benzin-Variante vielleicht die zuverlässigere Wahl.